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Einfacher & solider Medien-Importeur. Archiviert Videoaufnahmen von SSD/iPhone/NAS in ISO-Dateien.

Project description

🎬 Kamera-Einleser

Einfacher & solider Medien-Importeur. Archiviert Videoaufnahmen von SSD/iPhone in ISO-Dateien (organisiert nach Tag) und synchronisiert sie auf Cloud-Speicher. Stellt Archive bei Bedarf wieder her.

✨ Features

  • 💿 ISO-Archivierung: Erstellt zuverlässige ISO-Dateien mit UDF-Format (hdiutil makehybrid)
  • 📅 Tägliche Gruppierung: Dateien werden automatisch nach Änderungsdatum in tägliche Archive gruppiert
  • 🔄 Idempotente Archivierung: Prüft vor Erstellung, ob Dateien bereits im ISO vorhanden sind
  • 📋 ditto-Staging: Metadaten-erhaltendes Kopieren via macOS ditto ins Staging
  • ☁️ rclone-Integration: Synchronisiert ISOs zu beliebig vielen Cloud-Zielen (NAS, Mega.nz, Google Drive, etc.)
  • 🔄 Idempotente Uploads: rclone läuft auch ohne neue ISOs, um fehlgeschlagene Uploads zu wiederholen
  • 🔗 SMB-Mount: Mounte Archive direkt via SMB ohne Download (schneller, schreibgeschützter Zugriff)
  • 📥 Archiv-Wiederherstellung: Lädt ISO vom NAS herunter und mountet es automatisch
  • 🔍 Intelligente Suche: Findet Archive nach Namen mit Pagination und Filterung
  • 🤖 Headless-Modus: Automatische Wiederherstellung/Mount per Kommandozeile
  • ⚙️ Interaktive Konfiguration: Benutzerfreundliche Einstellungsverwaltung
  • 📂 Mehrere Quellen: Sequenzielle Verarbeitung mehrerer Quellverzeichnisse
  • 🗑️ Optionale Löschung: Fragt am Ende nach dem Löschen der Originaldateien

📋 Voraussetzungen

  • macOS (für ISO-Erstellung via hdiutil)
  • Python 3.10 oder höher
  • rclone (für Cloud-Synchronisation)

🚀 Installation

Empfohlen: Mit uv

# uv installieren (falls noch nicht vorhanden)
curl -LsSf https://astral.sh/uv/install.sh | sh

# oder mit brew
brew install uv

# kamera-einleser installieren
uv tool install git+https://github.com/kurmann/kamera-einleser.git

Alternative: Mit pip / pipx / uv

Von PyPI (empfohlen ab 1.4.0):

uv tool install kurmann-kamera-einleser
# oder
pipx install kurmann-kamera-einleser
# oder
pip install kurmann-kamera-einleser

Direkt vom Git-Repository (für Entwicklung):

pip install git+https://github.com/kurmann/kamera-einleser.git

rclone installieren

# macOS
brew install rclone

🎯 Schnellstart

1. Einstellungen konfigurieren

kamera-einleser settings

Hier konfigurierst du:

  • Quellverzeichnisse: Wo liegen deine Kamera-Aufnahmen?
  • rclone-Ziele: Wohin sollen die Backups synchronisiert werden?
  • Archiv-Verzeichnisse: Wo sind deine Archive gespeichert? (für Wiederherstellung)
  • Arbeitsverzeichnis: Wo werden ISO-Dateien lokal erstellt/gespeichert?
  • Ausschluss-Muster: Dateien/Ordner, die nicht archiviert werden sollen

2. Archivierung starten

# Archiviert alle konfigurierten Quellverzeichnisse
kamera-einleser archive

# Oder direkt ein bestimmtes Verzeichnis angeben
kamera-einleser archive /Volumes/SSD/Videos

# Mit optionaler Löschung der Originale am Ende
kamera-einleser archive --delete-source

2a. Arbeitsverzeichnisse (primär + Fallback)

Ab 1.4.0 kann man zwei Arbeitsverzeichnisse konfigurieren. Das Tool nimmt automatisch das passende:

# Primär: interne SSD — schnell, ideal für kleine/mittlere Volumina
kamera-einleser config set working_directory ~/Movies/Kamera-Einleser

# Fallback: externe SSD — gross, ideal für 100 GB+ Pulls vom NAS
kamera-einleser config set working_directory_fallback /Volumes/Samsung2TB/Kamera-Einleser

Split-Pipeline (ab 1.6.0) — Pull und ISO auf verschiedene Volumes

Sind beide Arbeitsverzeichnisse verfügbar und haben je genug Platz, wird die Pipeline automatisch gesplittet:

  • Pull → Primary (interne SSD, schneller Lesepfad für den rclone-Download)
  • ISO → Fallback (externe SSD, sequentieller Schreibpfad fürs Image)

Vorteile:

  • Jedes Volume braucht nur ~1.5× Quell-Grösse frei statt zusammen 3.5×.
  • Lese- und Schreibpfad auf verschiedenen Disks → entkoppelte I/O, potenziell schneller.
  • Staging landet wie bisher im System-Temp (/var/folders auf macOS).

Ist nur ein Volume verfügbar oder hat nur eins genug Platz, fällt der Resolver auf Single-Volume-Modus zurück (alles auf einer Disk mit 3.5× Footprint).

Resolver-Logik pro Quelle

Der Resolver entscheidet pro Quelle und wählt in dieser Reihenfolge:

  1. Split-Modus: beide Volumes mounted, je ≥ Quelle × 1.5 frei → Pull→Primary, ISO→Fallback.
  2. Single-Volume-Modus: ein Volume mit voller Pipeline-Kapazität (Quelle × 3.5 bei rclone, × 2.5 bei lokal).
  3. Fallback bei lokaler Quelle: konfiguriertes Working-Dir oder System-Temp.
  4. Fehler bei rclone-Quelle: harter Abbruch mit klarer Meldung — Temp kann auf macOS im RAM liegen und einen 200-GB-Pull sprengen.

2a-bis. Lokaler ISO-Cache (ab 1.8.0)

Die erstellten ISOs bleiben nach erfolgreichem Upload im Arbeitsverzeichnis liegen. Das ist kein echtes Backup mit Garantien — die echten Sicherungen sind deine rclone-Targets (NAS, Cloud). Der lokale Cache dient nur dazu, dass Folge-Läufe schnell bleiben (Fall A: ISO-Mount für Subset-Check) und dass Teil-Uploads wiederholt werden können, ohne die Pipeline neu zu bauen.

Schutz gegen Festplatten-Überlauf: ab 1.8.0 gibt es eine obere Grenze (Default 500 GB). Ist die überschritten, werden am Ende jedes erfolgreichen Archive-Laufs die ältesten ISOs entfernt, bis der Cache wieder unter dem Limit liegt. Nur Dateien, die im Checksum-Index stehen (= verifiziert auf mindestens einem Remote-Target), werden gelöscht — nicht-indizierte ISOs bleiben unangetastet.

# Limit anpassen (0 = deaktiviert)
kamera-einleser config set iso_cache_max_bytes 1000000000000   # 1 TB

# Manuell aufräumen
kamera-einleser cache list
kamera-einleser cache prune --max-size-gb 500 --dry-run
kamera-einleser cache prune --max-size-gb 500

# Einen einzelnen Archive-Lauf overriden
kamera-einleser archive --no-prune-cache   # Cache diesmal in Ruhe lassen
kamera-einleser archive --prune-cache      # Pruning erzwingen

2b. Netzlaufwerke als Quellen (rclone, z.B. Synology NAS)

Ab 1.4.0 dürfen Quellen auch rclone-Remotes sein — zum Beispiel ein Synology NAS. Die Dateien werden beim Archive-Lauf zunächst temporär in das Arbeitsverzeichnis gezogen (Staging) und von dort ganz normal in ISO-Dateien pro Tag verpackt.

# Einmalig rclone für das NAS einrichten (interaktiv)
rclone config

# Quellen können ab jetzt lokale Pfade *oder* rclone-Specs sein:
kamera-einleser config get source_directories
# → ["/Volumes/Card", "synology:/volume1/Fotos/Eingang"]

Das Parsing erfolgt über das Muster remote:pfad. Lokale Pfade beginnen mit / oder ~. Auf NAS-Quellen verhält sich die CLI identisch zu lokalen Quellen, mit Ausnahme von --delete-source: das wirkt nur auf lokale Quellen.

Index-Prefilter: wir pullen nur, was noch nicht archiviert ist

Ab 1.5.0 zieht der Tool beim rclone-Pull nicht jedes Mal alle Dateien vom Netzlaufwerk. Stattdessen:

  1. Der lokale Checksum-Index (checksum_index.csv) wird gelesen — er enthält alle Dateinamen, die bereits in einer ISO auf einem Remote-Target liegen.
  2. Vor dem Pull wird eine temporäre rclone-Filter-Datei erzeugt, die genau diese Dateinamen als Exclude-Patterns enthält.
  3. rclone bekommt die Filter-Datei via --filter-from und überspringt die bereits archivierten Dateien remote-seitig — sie werden nie über das Netz übertragen.

Das macht wiederholte Läufe um Grössenordnungen schneller. Beispiel: bei einer 265-GB-NAS-Quelle, von der 95 % bereits archiviert sind, werden nur die restlichen ~13 GB gezogen statt die vollen 265 GB.

Warum filename-basiert und nicht checksum-basiert? Nicht alle rclone- Backends liefern server-seitige Hashes (SMB z.B. nicht). Filename-basiert funktioniert dagegen auf jedem Backend und ist für typische Kamera-Dateinamenskonventionen (z.B. BMPCC: A001_04051010_C123.mov = Karte+Timecode+Clip-Nummer) effektiv eindeutig. Die zusätzliche check_files_in_existing_iso-Prüfung im Staging-Schritt fängt Rest- Kollisionen ab, falls doch zwei Dateien mit identischem Namen unterschiedlichen Inhalt hätten.

Prefilter umgehen (Debugging/Migration):

kamera-einleser archive --full-pull

Zieht alle Dateien der Remote-Quelle erneut, unabhängig vom Index. Nützlich, wenn man vermutet dass der Index inkonsistent ist (für operator-getriggerte Reparatur siehe auch kamera-einleser index rebuild).

Speicherort des Checksum-Index (ab 1.6.0)

Der checksum_index.csv liegt unter $XDG_DATA_HOME/kamera-einleser/checksum_index.csv (Fallback: ~/.local/share/kamera-einleser/checksum_index.csv). Bewusst getrennt vom Arbeitsverzeichnis: der Index ist eine Datenbank, kein Scratch-File.

kamera-einleser config get checksum_index_path   # leer = XDG-Default

Auto-Migration: Wer von ≤ 1.5.0 kommt, dessen checksum_index.csv lag im Working-Dir (z.B. ~/Movies/Kamera-Einleser/). Beim ersten Aufruf eines 1.6.0- Kommandos wird die Datei einmalig an den neuen XDG-Pfad verschoben (shutil.move). Passiert automatisch, keine Aktion nötig.

Override: Wer einen anderen Ort bevorzugt:

kamera-einleser config set checksum_index_path /Volumes/DataSSD/index.csv

Startup-Guard: Schutz vor "Index leer, Remote voll" (ab 1.6.0)

Wenn beim archive-Lauf der lokale Index leer ist, aber auf den konfigurierten rclone-Targets ISOs existieren, bricht der Tool mit klarer Fehlermeldung ab. Hintergrund: in diesem Zustand würde archive alle Tage neu aufbauen, Base-Namen wählen und am rclone --immutable-Upload scheitern (siehe Safety). Statt Stunden ins Leere zu arbeiten → Stopp und Hinweis:

❌ Abbruch: lokaler Checksum-Index ist leer, aber auf den konfigurierten
Targets existieren 113 ISO(s).

Bitte zuerst Index aus den Remote-ISOs neu aufbauen:
    kamera-einleser index rebuild

Übersteuern (nur bewusst, z.B. nach kompletter Remote-Löschung):

kamera-einleser archive --force

Mit --no-upload ist der Guard ohnehin deaktiviert (kein Netz-Zugriff).

Index lebt auch auf dem NAS — index push / index pull (ab 1.9.0)

Bislang lebte der checksum_index.csv ausschliesslich lokal. Auf einem Zweit-Rechner musste der Index aus den ISOs neu aufgebaut werden — und dabei gingen alle SHA-256-Werte verloren, weil ein Rebuild aus den Datei- Listen der ISOs keine Hashes enthält.

Ab 1.9.0 wird der Index zusätzlich zur lokalen Kopie auch auf dem ersten konfigurierten rclone-Target gespeichert (Konvention: erstes Target = lokales NAS). Genauer Pfad: <target_path>/checksum_index.csv direkt im Root, neben den Year-Ordnern. Beispiel:

lyssach-nas:/Originalmedien/checksum_index.csv
lyssach-nas:/Originalmedien/2025/Originalmedien-2025-12-31.iso
lyssach-nas:/Originalmedien/2026/Originalmedien-2026-01-01.iso

Workflow:

# Erst-Rechner — einmalig nach dem Update auf 1.9.0:
kamera-einleser index push        # Migration: lokale CSV → NAS

# Ab jetzt: jeder erfolgreiche `archive`-Lauf pusht automatisch.
kamera-einleser archive

# Zweit-Rechner (z.B. Mac mini) — frisch eingerichtet:
kamera-einleser index pull        # NAS → lokale CSV, mit allen SHAs
kamera-einleser archive           # läuft mit vollem Index

Vorteile:

  • SHA-256 bleiben erhalten, auch wenn der lokale Index auf einem Rechner verloren geht. Subset-Check Fall A funktioniert nach index pull ohne Einschränkung.
  • Sekunden statt Stunden auf Zweit-Rechnern: index pull lädt eine CSV von wenigen KB, kein ISO-Download, kein hdiutil-Mount.
  • Kein FUSE, kein zusätzliches Setuprclone ist eh konfiguriert.

Sync-Strategie: Replace (last-writer-wins). Konflikte sind in der Praxis unwahrscheinlich, weil Kamera-Einleser typisch nicht gleichzeitig auf mehreren Rechnern läuft. Sollte es doch einmal vorkommen, schützen --immutable auf den ISOs selbst und der Append-Only-Charakter des Index (Einträge werden nie modifiziert) vor echtem Datenverlust.

Disaster-Recovery: wenn der Remote-Index korrupt oder gelöscht ist, bleibt kamera-einleser index rebuild als Fallback. Der Befehl lädt jede ISO sequentiell vom Target, indexiert mit SHA-256, löscht und macht mit der nächsten weiter. Stundenlang, aber funktioniert ohne weitere Voraussetzungen.

3. Archive mounten (ohne Download)

Mounte Archive direkt via SMB für schnellen, schreibgeschützten Zugriff:

# Interaktiver Modus: Wähle Archiv aus Liste
kamera-einleser mount

# Headless-Modus: Mounte direkt
kamera-einleser mount Originalmedien-2026-01-15.iso

# Oder mit Alias:
kamera-einleser load Originalmedien-2026-01-15.iso

# Zeige gemountete Archive
kamera-einleser mount --list-mounted
kamera-einleser status

# Unmounten
kamera-einleser unmount Originalmedien-2026-01-15.iso
# Oder alle:
kamera-einleser unmount --all

Vorteile:

  • ✅ Kein lokaler Speicherplatz nötig
  • ✅ Sofortiger Zugriff (kein Download)
  • ✅ Ideal für Durchsuchen, Ansehen, Videoschnitt mit Referenzen

Einrichtung: Füge smb_url zu deinen rclone-Zielen in der Config hinzu:

kamera-einleser settings  # → rclone-Ziele bearbeiten

In der Config-Datei (~/.config/kamera-einleser/config.yaml):

rclone_targets:
  - name: "NAS"
    path: "nas:/Archiv"
    smb_url: "smb://user@nas.local/Archiv"  # Diese Zeile hinzufügen

Beim ersten Mount fragt macOS nach Zugangsdaten und bietet an, diese im Schlüsselbund zu speichern. Danach erfolgen Mounts automatisch.

4. Archiv wiederherstellen

# Interaktiver Modus: Durchsuche und wähle Archive aus
kamera-einleser restore

# Headless-Modus: Automatische Wiederherstellung nach Dateiname
kamera-einleser restore Originalmedien-2026-01-15.iso

# Mit eigenem Zielverzeichnis
kamera-einleser restore --restore-dir /custom/path Originalmedien-2026-01-15

5. Optionale Parameter für Archivierung

# Nur Archiv erstellen, ohne Upload
kamera-einleser archive --no-upload

# Originaldateien nach erfolgreichem Backup löschen (fragt nach)
kamera-einleser archive --delete-source

📖 Befehle

settings

Öffnet das interaktive Einstellungsmenü.

kamera-einleser settings

config

Zeigt die aktuelle Konfiguration an.

kamera-einleser config

archive

Erstellt tägliche ISO-Archive und synchronisiert sie zu Cloud-Zielen.

kamera-einleser archive [QUELLVERZEICHNIS] [OPTIONEN]

Optionen:

  • --no-upload: Nur Archiv erstellen, nicht synchronisieren
  • --delete-source: Originaldateien nach erfolgreichem Backup löschen

restore

Stellt ein ISO-Archiv aus Cloud-Speicher wieder her (mit Download).

# Interaktiver Modus
kamera-einleser restore

# Headless-Modus mit Dateiname
kamera-einleser restore [DATEINAME] [OPTIONEN]

Optionen:

  • --restore-dir, -r PATH: Zielverzeichnis für Wiederherstellung (optional)

mount / load

Mountet ein Archiv direkt via SMB ohne Download (schneller, schreibgeschützter Zugriff).

# Interaktiver Modus
kamera-einleser mount
kamera-einleser load  # Alias

# Headless-Modus mit Dateiname
kamera-einleser mount [ARCHIVNAME]

# Zeige gemountete Archive
kamera-einleser mount --list-mounted

# Zeige Mount-Pfad (für Scripting)
kamera-einleser mount --print-path [ARCHIVNAME]

Voraussetzungen:

  • SMB-URL in config.yaml konfiguriert (siehe "Archive mounten" oben)
  • Netzwerkzugriff auf das NAS

unmount

Unmountet gemountete Archive.

# Interaktiver Modus (Auswahl aus Liste)
kamera-einleser unmount

# Headless-Modus mit Archivname
kamera-einleser unmount [ARCHIVNAME]

# Alle Archive unmounten
kamera-einleser unmount --all

status

Zeigt alle aktuell gemounteten Archive an.

kamera-einleser status

version

Zeigt die installierte Version an.

kamera-einleser --version

⚙️ Konfiguration

Die Konfigurationsdatei liegt unter:

~/.config/kamera-einleser/config.yaml

Beispiel-Konfiguration:

source_directories:
  - /Volumes/SSD/BlackmagicCamera
  - /Volumes/iPhone/DCIM
rclone_targets:
  - name: NAS
    path: nas:/Backups/Videos/2026
  - name: Mega.nz
    path: mega:Backups/Videos
archive_directories:
  - nas:/Backups/Videos/2026
  - nas:/Backups/Videos/2025
  - mega:Backups/Videos
current_archive_directory: nas:/Backups/Videos/2026
working_directory: /Users/username/Movies/Kamera-Einleser
restore_directory: /Users/username/Movies/Kamera-Restore
excludes:
  - ._*
  - .DS_Store

Konfigurationsoptionen:

  • source_directories: Liste von Quellverzeichnissen zum Archivieren
  • rclone_targets: Liste von rclone-Zielen für Synchronisation
  • archive_directories: Liste von rclone-Pfaden, die nach Archiven durchsucht werden
  • current_archive_directory: Das aktuell verwendete Verzeichnis für neue Archive
  • working_directory: Lokales Verzeichnis für ISO-Dateien (nicht temporär!)
  • restore_directory: Standard-Verzeichnis für wiederhergestellte ISOs
  • excludes: Muster für auszuschließende Dateien (z.B. .DS_Store, ._*)

💡 Tipp: Das Arbeitsverzeichnis ist der lokale Speicher für ISO-Dateien. Diese werden mit rclone zu den Zielen synchronisiert und lokal behalten für Videoschnitt etc.

🔧 rclone einrichten

Bevor du Cloud-Ziele nutzen kannst, musst du rclone konfigurieren:

# Interaktive rclone-Konfiguration
rclone config

# Teste die Verbindung
rclone lsd nas:

Weitere Infos: rclone.org/docs

🎬 Workflow-Beispiele

Archivierung

  1. Kamera-SSD am Mac anschließen
  2. kamera-einleser archive ausführen
  3. Programm analysiert Dateien und gruppiert sie nach Tag (Änderungsdatum)
  4. Prüft bestehende ISOs im Arbeitsverzeichnis und auf allen rclone-Zielen
  5. Prüft Idempotenz: Überspringt Tage, deren Dateien bereits archiviert sind
  6. Erstellt ditto-Staging für neue/geänderte Tage (Metadaten-erhaltend)
  7. Erstellt ISO-Dateien mit UDF-Format (z.B. "Originalmedien-2026-01-15.iso")
  8. Verifiziert die Integrität mit hdiutil
  9. Synchronisiert zu allen konfigurierten Cloud-Zielen (organisiert in Jahresordner)
  10. Optional: Löscht Originaldateien nach Bestätigung am Ende

Wiederherstellung

Interaktiv:

  1. kamera-einleser restore ausführen
  2. Optional: Nach Dateinamen suchen
  3. Durch Archive blättern (10 pro Seite)
  4. Archiv auswählen
  5. Bestätigen
  6. Programm lädt ISO herunter und mountet es

Headless (Automatisiert):

# In Skript oder Cronjob
kamera-einleser restore Originalmedien-2026-01-15 --restore-dir /restore/path

🎯 Archivierungs-Konzept

Das Programm verwendet tägliche ISO-Archive:

  1. Datei-Analyse: Scannt alle Dateien und liest deren Änderungsdatum
  2. Tägliche Gruppierung: Gruppiert Dateien nach Tag (YYYY-MM-DD)
  3. ISO pro Tag:
    • Dateiname: Originalmedien-YYYY-MM-DD.iso
    • Volume-Name: Originalmedien-YYYY-MM-DD
    • Format: UDF (Universal Disk Format)
  4. Idempotenz:
    • Prüft vor Erstellung, ob alle Dateien bereits im bestehenden ISO vorhanden sind
    • Prüft bestehende ISOs auf allen konfigurierten rclone-Zielen (Namenskollision)
    • Überspringt Tag wenn bereits vollständig archiviert
    • Bei neuen Dateien wird neue ISO mit Suffix erstellt (-Teil-2, -Teil-3, etc.)
  5. ditto-Staging:
    • Kopiert Dateien via macOS ditto ins temporäre Staging-Verzeichnis
    • Erhält Resource Forks, Extended Attributes und HFS+/APFS-Metadaten
    • Erzeugt ein eigenständiges, vollständiges Archiv
  6. Verzeichnisstruktur: Unterverzeichnisse werden im ISO übernommen
  7. rclone-Organisation: ISOs werden in Jahresordner auf Remote-Zielen organisiert
  8. Idempotente Uploads: rclone läuft auch ohne neue ISOs, um fehlgeschlagene Uploads zu wiederholen

Beispiel:

Quellverzeichnis/
├── 2026-01-15_Video1.mp4   → Originalmedien-2026-01-15.iso
├── 2026-01-15_Video2.mp4   → Originalmedien-2026-01-15.iso
├── 2026-02-05_Video3.mp4   → Originalmedien-2026-02-05.iso
└── Projekt/
    ├── 2026-01-15_Clip.mp4 → Originalmedien-2026-01-15.iso (Projekt/...)
    └── 2026-02-10_Raw.mov  → Originalmedien-2026-02-10.iso (Projekt/...)

Remote-Struktur:

nas:/Backups/Videos/
└── 2026/
    ├── Originalmedien-2026-01-15.iso
    ├── Originalmedien-2026-02-05.iso
    └── Originalmedien-2026-02-10.iso

Vorteile:

  • ✅ Tägliche Organisation für präzise Übersicht
  • ✅ Idempotenz vermeidet Duplikate und unnötige I/O
  • ✅ Unveränderliche ISOs: Einmal erstellt, nie überschrieben
  • ✅ UDF-Format (universell lesbar, nicht nur macOS)
  • ✅ Verzeichnisstruktur bleibt erhalten
  • ✅ Natives macOS-Format via hdiutil, mountbar im Finder
  • ✅ Effiziente rclone-Synchronisation (nur neue ISOs werden hochgeladen)

📝 ISO-Format & Technische Details

ISO-Erstellung mit hdiutil makehybrid

Das Programm nutzt hdiutil makehybrid zur ISO-Erstellung:

  • Format: UDF (Universal Disk Format)
  • Kompatibilität: Lesbar auf macOS, Windows, Linux
  • Kommando: hdiutil makehybrid -o output.iso source_dir -udf -default-volume-name NAME
  • Mount: Automatisch via macOS Finder oder hdiutil attach

📋 ditto-Staging

  1. Erstelle temporäres Staging-Verzeichnis
  2. Kopiere Dateien via macOS ditto (erhält Metadaten, Resource Forks, Extended Attributes)
  3. Erstelle ISO aus dem Staging-Verzeichnis mit hdiutil makehybrid
  4. Lösche Staging-Verzeichnis

🔒 Unveränderlichkeit (Immutability)

ISO-Dateien sind nach der Erstellung unveränderlich. Das wird auf drei Ebenen sichergestellt:

Lokal (Arbeitsverzeichnis):

  • Bestehende ISOs werden nie überschrieben
  • Wenn Originalmedien-2026-01-15.iso bereits existiert, wird automatisch -Teil-2, -Teil-3, etc. angehängt
  • Neue Quelldateien für denselben Tag erzeugen eine zusätzliche ISO

Remote-Abgleich (rclone-Ziele):

  • Vor der ISO-Erstellung werden alle konfigurierten rclone-Ziele auf bestehende ISO-Dateien geprüft
  • Wenn ein Ziel bereits eine ISO-Datei mit demselben Namen hat, wird eine neue ISO mit Suffix erstellt (-Teil-2, -Teil-3, etc.)
  • Dies gilt auch wenn die ISO im Arbeitsverzeichnis nicht vorhanden ist (z.B. bei Einlesen an verschiedenen Computern)
  • In der Konsole wird ausgegeben, welche Ziele geprüft werden und ob Namenskollisionen gefunden wurden

Remote (rclone-Ziele):

  • rclone copyto --immutable verhindert jedes Überschreiben auf den Zielen
  • Identische Dateien werden automatisch übersprungen (kein Fehler)
  • Unterschiedliche Dateien mit gleichem Namen erzeugen einen Abbruch — der Anwender muss manuell eingreifen

Warum?

  • ✅ Schutz vor versehentlichem Datenverlust
  • ✅ Dreischichtiger Schutz: Lokal (Suffix) + Remote-Abgleich (Namenskollision) + Remote (rclone --immutable)
  • ✅ Inkonsistenzen werden sofort erkannt statt stillschweigend überschrieben
  • ✅ Funktioniert auch bei Einlesen an mehreren Computern mit unterschiedlichen Arbeitsverzeichnissen

🔄 Idempotenz: Keine Duplikate

Archivierungs-Idempotenz:

Vor der ISO-Erstellung für einen Tag prüft das Programm:

  1. Existiert bereits ISO für diesen Tag im Arbeitsverzeichnis?
  2. Falls ja: Mount ISO readonly, vergleiche alle Dateien (Name + Größe)
  3. Falls alle Dateien bereits vorhanden → Tag überspringen
  4. Falls neue/geänderte Dateien → Erstelle neue ISO mit Suffix (-Teil-2, -Teil-3)
  5. Zusätzlich: Prüfe alle konfigurierten rclone-Ziele auf bestehende ISO-Dateinamen
  6. Falls ein Ziel bereits eine ISO mit demselben Namen hat → Verwende Suffix, auch wenn im Arbeitsverzeichnis keine ISO vorhanden ist

Upload-Idempotenz:

Selbst wenn keine neuen ISOs erstellt wurden:

  1. Sammle alle existierenden ISOs aus Arbeitsverzeichnis
  2. Führe Integritätsprüfung durch
  3. Führe rclone-Synchronisation durch

Warum ist das wichtig?

  • ✅ Wiederholt fehlgeschlagene Uploads automatisch
  • ✅ Stellt gelöschte Remote-Dateien wieder her
  • ✅ rclone selbst ist idempotent (vergleicht Größe/Checksum)
  • ✅ Keine unnötige Arbeit bei bereits archivierten Tagen

🤝 Beitragen

Issues und Pull Requests sind willkommen! GitHub Repository

📄 Lizenz

MIT License - siehe LICENSE

👨‍💻 Autor

Patrick Kurmann

Project details


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Source Distribution

kurmann_kamera_einleser-1.10.0.tar.gz (59.3 kB view details)

Uploaded Source

Built Distribution

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kurmann_kamera_einleser-1.10.0-py3-none-any.whl (70.1 kB view details)

Uploaded Python 3

File details

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