Andere Werkzeuge erzeugen ein PDF. falzmarke prüft das Ergebnis.
Du schreibst den Inhalt als Markdown. falzmarke setzt daraus einen Geschäftsbrief nach DIN 5008:2020 als PDF/A — und misst anschließend das fertige PDF nach. Sitzt die Falzmarke nicht auf 105,0 mm, endet der Lauf mit einem Fehler statt mit einem Brief, der nur ungefähr stimmt.
falzmarke.com — Anleitung ohne Terminal · ⬇ Als Claude-Skill laden · In 60 Sekunden ausprobieren · Beispielbrief ansehen
Linux · macOS · Windows · 34 Maße je Seite · PDF/A-2b · MIT
In Bewegung
Aufgezeichnet aus der echten CLI mit vhs;
das Drehbuch steht in docs/marke/video/readme.tape.
Ein Test hält den Mitschnitt gegen einen frischen Lauf, damit hier kein Terminal
steht, das es so nie gab (tests/test_tape.py).
Was dabei herauskommt
Und was danach geprüft wird — Auszug aus dem Bericht, den jeder Lauf ausgibt:
OK Falzmarke 1, y: soll 105.00 ist 105.00 (tol ±0.3)
OK Infoblock, x-links: soll 125.00 ist 125.00 (tol ±0.5)
OK Betreff, y-Oberkante: soll 98.47 ist 97.91 (tol -1.75/+0.6)
OK Abstand Betreff → Anrede (2 Leerzeilen): soll 12.70 ist 12.70 (tol ±0.2)
Das sind vier von 33 Zeilen des Geometrieberichts. Der Film zeigt, wie die übrigen entstehen: Eine Linie fährt das Blatt ab und hält an jedem gemessenen Höhenmaß. Sie hält dort, wo die Messung es sagt — bei diesen Prüfungen ist der gemessene Wert zugleich die Stelle.
Acht der 33 Geometrieprüfungen tragen eine Höhe auf dem Blatt; die übrigen messen Breiten,
Abstände und Eigenschaften ohne Ort auf der Seite. Die Zahl 34 weiter oben zählt eine
mehr: Nach einem render sieht die CLI zusätzlich die PDF/A-Konformität nach, und die
liegt auf keinem Millimeter. Beide Zahlen stimmen, sie zählen Verschiedenes.
Keine Zahl im Film ist abgetippt — sie kommen alle aus verify --json, und
tests/test_messfilm.py hält den Film gegen einen frischen Messlauf. Verschiebt jemand
die Falzmarke um 2 mm, muss der betroffene Halt rot werden; tut er es nicht, schlägt der
Test fehl.
Die erste Zeile des Berichts oben spricht von einem Strich, den man auf einem Vorschaubild kaum sieht — er ist 0,25 pt stark. Vergrößert sieht die Stelle so aus:
Dort wird der Bogen gefaltet, damit die Anschrift im Fensterumschlag steht. Sitzt die Marke falsch, faltet der Stapel falsch — und das fällt erst nach dem Druck auf.
Das Problem
Eine Briefvorlage kann nicht prüfen, ob das Ergebnis stimmt. Sie wird kopiert, jemand verschiebt eine Zeile, und der Fehler fällt erst am fertigen Stapel auf: Die Anschrift steht nicht mehr im Fensterausschnitt, alles muss neu gedruckt und kuvertiert werden — und wer mit Automationsrabatt einliefert, verliert ihn für diese Sendung.
Sprachmodelle verschärfen das. Sie formulieren gut, aber sie können keinen Text auf 45,0 mm setzen. Wer einen Brief von einer KI schreiben lässt, bekommt zuverlässig guten Inhalt in unzuverlässigem Layout.
Und ein Renderer kann ebenfalls Fehler haben — auch dieser hier.
Deshalb trennt falzmarke drei Dinge: Inhalt kommt als Markdown, lesbar und versionierbar. Das Layout setzt ein Renderer, der es immer gleich macht. Und die Prüfung misst das fertige PDF, statt dem Renderer zu glauben.
Warum nicht einfach Word oder ein Prompt?
Verglichen wird der typische Arbeitsablauf, nicht das Werkzeug an sich — mit einer sorgfältig gepflegten Vorlage lässt sich vieles davon erreichen.
| Vorlage in Word / LibreOffice | Brief direkt von einer KI | falzmarke | |
|---|---|---|---|
| Quelle diffbar und versionierbar | teilweise | selten | ja — Markdown und YAML |
| Layout reproduzierbar | hängt an Vorlage und Umgebung | nicht zugesichert | ja — derselbe Renderer, dieselbe Ausgabe |
| Fertiges PDF wird nachgemessen | nein | nein | ja — 34 Maße, jede Seite, Abweichung ist ein Fehler |
| Absenderprofile | von Hand gepflegt | uneinheitlich | ja — einmal anlegen, überall nutzen |
| Prüfbericht maschinenlesbar | nein | nein | ja — --json und Exit-Codes |
| PDF/A als Voreinstellung | nicht automatisch | nicht zugesichert | ja — ohne zusätzliches Flag |
Was du davon hast
- Der Brief sitzt im Fensterumschlag — Anschriftfeld, Falz- und Lochmarken werden am fertigen PDF vermessen, nicht beim Setzen angenommen.
- Änderungen bleiben nachvollziehbar — Markdown und YAML sind Textdateien. Ein Diff zeigt, was sich geändert hat; das PDF ist Ergebnis, nicht Quelle.
- Ein Auftritt, viele Briefe — Profile bündeln Briefkopf, Fußzeile, Logo, Farben und Voreinstellungen. Auch die Unterschrift, je Brief überschreibbar.
- Fehler sind maschinenlesbar — eigene Exit-Codes für Eingabe-, Geometrie- und
Umgebungsfehler, dazu
--json. Damit läuft es in CI und in Automatisierungen. - Für Langzeitarchivierung ausgelegt — PDF/A-2b ohne zusätzliches Flag. Dass die Datei die
Konformität wirklich einhält, sagt nicht dieses Werkzeug, sondern
veraPDF — die Referenzimplementierung der PDF Association, in CI bei
jedem Push. Optional PDF/UA-1 mit
--pdfua, ebenfalls dort geprüft. - Im Gespräch oder im Terminal — als Claude-Skill oder als CLI, ohne Systeminstallation.
Woran man sieht, dass es stimmt
Das ist der Teil, an dem sich das Versprechen entscheidet — deshalb steht er vor der Installation.
-
Gemessen wird das fertige PDF, nicht die Eingabe.
verifyliest das erzeugte Dokument mit pdfplumber und vergleicht Zonen, Marken und Abstände gegen die Sollwerte. -
Jede tragende Prüfung hat eine Gegenprobe. Sie läuft gegen ein absichtlich verschobenes Layout und muss dort anschlagen — ein Prüfmittel, das nie rot werden kann, wäre kein Nachweis. Das gilt auch für das Bild oben: Es entsteht zweimal, einmal aus dem ausgelieferten Layout und einmal aus einem, in dem die Marke 2 mm zu tief sitzt.
Unterscheiden sich die beiden Ausschnitte nicht, zeigt der Ausschnitt die Marke gar nicht — dann ist das Bild oben wertlos, und
tests/test_detailbild.pyschlägt fehl. -
CI auf Linux, macOS und Windows, bei jedem Push.
-
Ein Frischinstallations-Test führt die Befehle aus dieser README wirklich aus. Hier steht kein Befehl, den niemand ausprobiert hat.
-
Alle Beispielbriefe werden in CI gerendert und vermessen.
-
Die PDF-Konformität bestätigt ein fremdes Werkzeug. Alles andere auf dieser Liste misst mit demselben Code, der das PDF erzeugt hat — das belegt Selbsttreue, nicht Konformität. veraPDF hat den Brief nicht geschrieben und teilt keine Zeile mit dem Renderer. Geprüft wird, was die Datei selbst deklariert, auf der ausgelieferten Datei, mit Prüfsummen-Abgleich — und mit einer Gegenprobe, die ein absichtlich nicht-konformes PDF durchfallen lässt (
scripts/pdf_konformitaet.py). -
Die Layoutbasis ist vendort und prüfsummengesichert —
vendor/README.md.
Zwei Aussagen, die gern verwechselt werden, hält das Projekt auseinander:
Der Sollwert ist fachlich belegt und der Verifier erkennt eine Abweichung davon sind verschiedene Dinge. Das Zweite ist bewiesen. Das Erste hat Grenzen.
Woher die Sollwerte stammen: Maße und Schreibregeln folgen öffentlich dokumentierten Quellen
(Liste in skill/references/din5008.md); der Abgleich mit dem
Originaltext der DIN 5008:2020-03 einschließlich Berichtigung 1:2020-07 steht aus. Regeln aus
einzelnen Quellen wirken nur als Warnung. Welche Regel worauf beruht, steht in der
Quellenlage je Regel; was daraus rechtlich
folgt, in docs/recht.md.
python3 -m pytest -q
Sicherheit
Genannt wird nur, was im Code steht und geprüft ist. falzmarke ist nicht unabhängig auditiert — Sicherheitsrelevantes bitte nach SECURITY.md, nicht als Issue.
- Verarbeitung bleibt lokal. Der Renderpfad importiert keine Netzwerkbibliothek.
- YAML wird ausschließlich mit
safe_loadgelesen — an jeder Stelle, auch beim eingebetteten Profil. - Markdown läuft gegen eine Positivliste von Knotentypen. Was nicht daraufsteht, ist ein Fehler mit Zeilenangabe — nie ein stilles Durchreichen.
- Brieftext wird nie zu Typst-Code. Der Emitter übergibt ihn als maskierte Zeichenkette; Sonderzeichen können die Struktur nicht verlassen.
- Profil- und Briefdateien bleiben in ihrem Ordner. Logo, Unterschrift und eigener Briefkopf dürfen nicht darüber hinauszeigen, Symlinks werden aufgelöst (Gegenproben).
- Typst läuft auf ein eigenes Wurzelverzeichnis begrenzt, Systemschriften sind abgeschaltet.
- Alle Abhängigkeiten des Programms sind permissiv lizenziert — THIRD_PARTY_LICENSES.md.
- Die CI-Aktionen hängen an vollständigen Commit-SHAs, nicht an verschiebbaren Tags.
Das Release-Asset lässt sich auf seine Herkunft prüfen:
gh attestation verify falzmarke.skill --repo blitzsicht/falzmarke
Das belegt, aus welchem Lauf und welchem Commit die Datei stammt — nicht, dass sie fehlerfrei
ist. Die SHA-256-Summe steht in der Release-Notiz und als falzmarke.skill.sha256 daneben.
In 60 Sekunden
Vier Wege, und sie können nicht dasselbe:
| Weg | rendert ohne Netz | Größe | wofür |
|---|---|---|---|
falzmarke.skill hochladen |
nein, der erste Lauf lädt nach | ~0,8 MB | claude.ai — der Upload-Dialog nimmt höchstens 30 MB |
falzmarke-offline.skill |
ja — der Typst-Compiler reist mit | ~34 MB | Sandboxen ohne PyPI-Zugriff; zu groß für den Upload-Dialog |
pipx / uvx |
nein, der erste Lauf lädt nach | ~1 MB | Terminal |
| Repository klonen | nein, der erste Lauf lädt nach | ~1 MB | Mitarbeit am Werkzeug |
Die beiden Skill-Pakete unterscheiden sich in genau einer Datei: Das Offline-Paket trägt das
typst-Wheel in vendor/, das schlanke nicht. Warum es zwei sind und nicht eines, steht in
skill/vendor/README.md.
Mit Claude
falzmarke.skillherunterladen- In Claude unter Einstellungen › Capabilities hochladen (Tarif mit Code-Ausführung nötig).
Für Claude Code genügt ein Symlink:
ln -s "$PWD/skill" ~/.claude/skills/falzmarke
- „Schreib einen Brief an die Muster GmbH, Angebot über …"
Im Terminal
uvx falzmarke init brief.md --profil example --betreff "Angebot Nr. 2026-0815"
oder dauerhaft installiert, danach genügt falzmarke render brief.md --png:
pipx install falzmarke
Das Paket liegt auf PyPI. Wer den unveröffentlichten
Stand von main will, nimmt weiterhin die Adresse:
pipx install git+https://github.com/blitzsicht/falzmarke
Der Typst-Compiler kommt als Python-Wheel mit: keine Systeminstallation, kein LaTeX, kein wkhtmltopdf, keine Schriftinstallation.
In einem Repository voller Briefe
Wer seine Briefe versioniert, lässt sie bei jedem Push setzen und nachmessen:
- uses: blitzsicht/falzmarke@main
with:
briefe: "briefe/*.md"
profile: "profile"
Die PDFs hängen danach als Artefakt am Lauf. Hält ein Brief die Maße nicht ein, wird der Lauf
rot und nennt Datei und Maß — ein Serienbrief-Archiv merkt einen verrutschten Betreff damit
beim Push und nicht beim Empfänger. Die Eingaben stehen in
action.yml; die Aktion
installiert falzmarke von PyPI und baut keine zweite Installationsstrecke auf. Wer den Lauf
nachfahrbar halten will, nennt eine feste Fassung: paket: "falzmarke==0.7.3".
In einem anderen KI-Client
falzmarke spricht MCP — damit setzen auch Clients Briefe, die keinen Claude-Skill kennen.
pip install 'mcp>=2,<3' # das SDK ist nicht in der Grundausstattung
falzmarke mcp # Server über stdio
Drei Werkzeuge: brief_rendern, brief_pruefen, profile_auflisten. Der Messbericht kommt
bei jedem Rendern mit — ein Dienst, der ein PDF zurückgibt und offenlässt, ob die Maße
stimmen, wäre ein PDF-Generator wie jeder andere.
Das Absenderprofil darf als Objekt im Aufruf stehen. Ein Client ohne Zugriff auf das Dateisystem des Servers kann so seinen eigenen Absender mitgeben, statt mit den Profilen zu leben, die dort zufällig liegen.
Was der Dienst nicht tut: versenden, ablegen, zustellen. Er setzt und prüft (ADR 0029).
Aus einem Clone, ohne Installation
git clone https://github.com/blitzsicht/falzmarke.git
cd falzmarke
python3 skill/scripts/bootstrap.py
python3 skill/scripts/falzmarke.py render examples/brief-form-b.md --png
Einen Brief schreiben
---
profil: example
empfaenger:
- Muster GmbH
- Frau Erika Muster
- Musterstraße 1
- 12345 Musterstadt
datum: 2026-08-25
betreff: Angebot Nr. 2026-0815 über die Neugestaltung Ihrer Website
anrede: Sehr geehrte Frau Muster,
anlagen:
- Angebot 2026-0815
---
vielen Dank für Ihre Anfrage vom 20. August 2026. Anbei erhalten Sie unser Angebot.
Die Umsetzung dauert ab Ihrer Freigabe **sieben Werktage**.
python3 skill/scripts/falzmarke.py render brief.md --png
Alle Felder stehen im Datenvertrag. Ein Feld, das dort nicht steht, bricht mit Zeilennummer und Vorschlag ab — es wird nie stillschweigend verworfen.
Was im Brieftext erlaubt ist
Der Text unter dem Frontmatter ist falzmarke-Markdown, eine dokumentierte Teilmenge von CommonMark:
| Das geht | Das erledigt falzmarke selbst |
|---|---|
Absätze, **fett**, *kursiv* |
z. B., 10 %, § 5 bekommen geschützte Leerzeichen |
| Aufzählungen und nummerierte Listen | -- wird zum Halbgeviertstrich – so |
Harter Umbruch mit \ am Zeilenende |
"Wort" wird zu „Wort“ |
| Pipe-Tabellen mit Ausrichtung | Tag und Monat bleiben zusammen: 25. August |
Links, Bilder und HTML sind Fehler — mit Zeile, Grund und Korrektur, nie stillschweigend. Auf Papier gibt es keinen Link, und ein Bild im Fließtext verschöbe die Geometrie, die danach gemessen wird.
Zwischenüberschriften (# bis ####), tiefere Aufzählungen, Blockzitate und
wortgetreue Auszüge gibt es für lange Schreiben: dialekt: "1.1" im Frontmatter schaltet
sie frei. Ein Auszug bleibt Zeichen für Zeichen stehen — keine typografischen Ersetzungen,
kein Umbruch, keine Einfärbung, und nichts darin wird ausgeführt. Ohne das Feld gilt Fassung 1.0, und ein
bestehender Brief rendert unverändert.
Die vollständige Liste: falzmarke-Markdown.
Dieselbe Datei als E-Mail
Ein Schreiben mit typ: email im Frontmatter wird keine PDF-Seite, sondern eine .eml —
dieselbe Quelle, dasselbe Profil, dieselbe Signatur.
falzmarke email nachricht.md --html
OK geschrieben: nachricht.eml
OK geschrieben: nachricht.html
OK verify: 22/22 Prüfungen bestanden
Die .eml öffnet das Mailprogramm, die .html der Browser. Mit --oeffnen legt falzmarke auf
macOS gleich einen Entwurf an — Empfänger, Betreff, Rumpf und Anhänge, mit Senden-Knopf, und
erst nach bestandener Prüfung. Wo dieser Weg nicht gemessen ist (Windows, Linux, Apple Mail),
wird die Datei übergeben; sie erscheint dort als Lesefenster, nicht als Entwurf, und das ist eine
Eigenschaft des Formats. Geprüft wird die fertige Datei:
MIME-Aufbau, format=flowed, Space-Stuffing, die Signaturtrennzeile, und ob im HTML nichts
steht, was dort nicht hingehört — kein Skript, kein externes Stylesheet, kein Zählpixel, keine
Tabelle als Layout. falzmarke verify --email misst auch Dateien, die von woanders kommen.
falzmarke versendet nichts. Es gibt keinen Versandbefehl und keine Option, die sendet: Wer eine Datei erzeugt, haftet für ihren Inhalt; wer sie befördert, für Zustellung und Nachweis. Das sind zwei Versprechen, und falzmarke gibt nur das erste (ADR 0034). Der Entwurf ist davon nicht berührt und geht keinen Schritt weiter: Entwurf ja, Senden nie — im Steuerskript steht kein Versandbefehl, und ein Test misst das am ganzen Paket (ADR 0038).
Wie die Datei aufgebaut ist, was bewusst fehlt und wo die Grenzen liegen:
Die E-Mail-Fassung. Vier
Beispiele liegen unter
examples/email/.
Beispiele
| Standardbrief | Einschreiben | Mehrseitig |
|---|---|---|
| Form B mit Informationsblock | Zusatz- und Vermerkzone | Kopfzeile und Seitenzählung |
Dazu Form A, Auslandsanschrift, Tabelle, ein Brief mit langem Informationsblock und einer
mit englischer Beschriftung (sprache: en — deutsche Maße, englische Wörter) —
alle Beispiele und ihre vollständigen Renderings.
Grenzen
- falzmarke-Markdown (CommonMark-Teilmenge): Absätze, fett, kursiv, Aufzählungen, nummerierte Listen, harter Umbruch, Pipe-Tabellen. Alles andere bricht mit Zeilenangabe ab, statt still etwas anderes zu setzen.
- Zonengrößen der Norm: Anschrift höchstens 6 Zeilen, Vermerke höchstens 3, Werte im Informationsblock höchstens 21 Zeichen.
- Keine Bilder im Fließtext — ein Logo gehört ins Profil.
- Nur DIN 5008. Schweiz (SN 010130) und Österreich (ÖNORM A 1080) sind vorgemerkt
(#10); das Frontmatter-Feld
norm:ist dafür reserviert. - Keine Signatur. Das Unterschriftsbild ist Erscheinungsbild, kein Nachweis. Eine kryptografische Signatur ist Gegenstand von #14.
Weiterlesen
| Befehle | alle Unterbefehle, Exit-Codes, was geprüft wird |
| Absenderprofile | Profil anlegen, Suchreihenfolge, eigener Briefkopf |
| Die E-Mail-Fassung | Aufbau der .eml, ihre Teile und Grenzen |
| Datenvertrag | jedes Frontmatter-Feld mit Beispiel |
| falzmarke-Markdown | was im Brieftext möglich ist |
| Normmaße und Quellenlage | Sollwerte und ihre Herkunft |
| Was falzmarke behauptet — und was nicht | Grenzen der Normaussage |
| Aufbau des Repositorys | Schichten, Vendoring, warum das Paket unter skill/ liegt |
| Roadmap | in welcher Reihenfolge gearbeitet wird, und was noch offen ist |
| Changelog · Releases | was sich geändert hat |
Mitmachen
Fehlerberichte und Vorschläge sind willkommen — siehe CONTRIBUTING.md.
Bei einem Geometriefehler bitte die Ausgabe von verify mitschicken; ohne sie lässt sich nicht
unterscheiden, ob das Layout oder die Messung danebenliegt.
Sicherheitsrelevantes bitte nicht als Issue, sondern nach SECURITY.md.
Herkunft und Dank
Markdown wurde 2004 von John Gruber gemeinsam
mit Aaron Swartz entworfen. Die Spezifikation dazu ist CommonMark
(John MacFarlane und Mitwirkende). falzmarke setzt eine dokumentierte Teilmenge davon um
— falzmarke-Markdown — und weicht an drei Stellen bewusst
ab: HTML wird nie durchgereicht, Links werden nie gesetzt, und eine einzelne 2. Text-Zeile
ohne weitere Listenpunkte wird gemeldet — gesetzt mit erhaltenem Startwert, damit nichts still
umnummeriert wird.
Das Seitenlayout stammt von typst-letter-pro
(MIT) von Sematre und ist unverändert vendort — Prüfsumme in
vendor/README.md. falzmarke ergänzt die Schicht
darüber: Datenvertrag, Profile, Markdown-Eingabe, Messung und den Skill.
Gesetzt wird mit Typst (Apache-2.0), geparst mit markdown-it-py (MIT), gemessen mit pdfplumber (MIT) und pypdf (BSD-3). Schriften: Libertinus und Source Sans 3 (beide OFL 1.1). Die vollständige Aufstellung samt der Begründung, warum PyMuPDF (AGPL-3.0) ersetzt wurde, steht in THIRD_PARTY_LICENSES.md.
Alle Abhängigkeiten des Programms sind permissiv lizenziert — falzmarke lässt sich damit auch in geschlossene Systeme einbauen. Nicht permissiv ist allein Remotion, womit der Erklärfilm gerendert wird: am Programm ist es nicht beteiligt und wird nicht mitgeliefert.
DIN 5008 ist eine Norm des DIN Deutsches Institut für Normung e. V. falzmarke ist kein
Produkt des DIN, steht in keiner Verbindung zum DIN und behauptet keine Zertifizierung. Wie die
Maße gemessen wurden, steht in docs/normmasse.md.
Was sich zuletzt getan hat
Die letzten zwei Versionen im Wortlaut. Erzeugt aus CHANGELOG.md — dort ändern, dann python3 scripts/changelog.py.
v0.9.7 — 08.09.2026
Neu
-
Ein ständiges Bcc aus dem Absender-Profil — und der Entwurf trägt es mit. Wer jede ausgehende Nachricht im eigenen Archiv haben will, schreibt die Adresse einmal ins Profil statt in jede Datei:
email: absender: post@example.de bcc: archiv@example.de # oder eine Liste
Sie tritt neben ein
bcc:im Frontmatter, nicht an dessen Stelle — die fachliche Blindkopie einer einzelnen Mail und die ständige ins Archiv haben nichts miteinander zu tun. Dieselbe Adresse in beiden steht einmal im Kopf, verglichen wird die Adresse und nicht die Schreibweise. Ohne das Feld ändert sich nichts.Still passiert das nicht. Der Hinweis auf eine gesetzte Blindkopie wird aus der fertigen Datei gelesen und nennt deshalb auch die Adresse aus dem Profil. Eine stille Kopie an einen Dritten wäre genau das, was er verhindern soll.
Dabei fiel ein Mangel auf, der mit #263 entstanden war: Der Entwurfsweg trug die Blindkopie nicht mit.
--oeffnenlasToundCc; das Bcc stand in der.eml,verify --emailhatte es gemessen — und im Outlook-Entwurf fehlte es. Eine Zeile, die nie da war, vermisst niemand. Das Steuerskript setzt jetztbcc recipient, und der Nachweis zählt vier Zahlen statt drei: Empfänger, Kopien, Blindkopien, Anhänge. Am echten Programm nachgezählt. (#272)
v0.9.6 — 08.09.2026
Geändert
-
Der Skill nennt jetzt alle seine Befehle.
serie,einlesen,preview,initundmcpstanden bis hierher nur indocs/cli.md— unddocs/liegt nicht im Skill-Paket (scripts/skill_packen.shkopiertskill/). Wer den Skill hochlud, sah fünf Befehle nirgends, darunter den einzigen Weg von einem fremden PDF zurück in die Quelle. Der neue Abschnitt „Weitere Befehle" beschreibt sie; die Beschreibung im Kopf nennt zusätzlich den Serienbrief und das Zurücklesen, weil beide einen eigenen Anlass haben, bei dem niemand von sich aus an einen DIN-Skill denkt.Dabei fiel eine Lücke in Regel 0 auf:
previewprüfte die Eingabe nicht. Sie ist im selben Zug geschlossen worden — siehe den Punkt zu #267 weiter unten.Damit die Liste nicht beim nächsten neuen Befehl wieder still altert, zieht ein Test seine Sollmenge aus
falzmarke --helpstatt aus einer zweiten Aufzählung. Er wurde gegen drei Sabotagen gefahren:serieaus dem Dokument entfernt,initentfernt bei stehengelasseneminit-profil, und ein erfundener Befehl in den Parser gehängt — jedes Mal rot mit Namen. (#261) -
--oeffnenlegt einen Entwurf an, keine Lesekopie mehr. Auf macOS entsteht damit eine ausgehende Nachricht im Mailprogramm — Empfänger, Kopie, Betreff, HTML-Rumpf und alle Anhänge, mit Senden-Knopf. Gedrückt wird er von einem Menschen.Der Grund für die Änderung steht in der eigenen Messung: Eine
.emlist nach RFC 5322 eine Nachricht und kein Entwurf. Apple Mail, Thunderbird und Outlook für Mac zeigen sie als Lesefenster, und die Gegenprobe mitX-Unsent: 1ergab keinen Unterschied. Wer die Nachricht abschicken wollte, musste „Weiterleiten" nehmen — mit dem zitierten Kopf, den das mit sich bringt.Entwurf ja, Senden nie. ADR 0038 verbot Programmsteuerung bisher ganz; die Begründung ist geblieben und ein Glied weitergerückt. Was sie trägt, ist diesmal nicht nur ein Satz: kein Versandbefehl im Steuerskript (an jedem Skript und am ganzen Paket gemessen), das Skript eine Konstante mit
on run argvstatt einer aus Eingaben zusammengesetzten Zeichenkette, und ein Gegenlesen des Ergebnisses — das Skript zählt am fertigen Entwurf Empfänger, Kopien und Anhänge, und der Befehl hält die Zählung gegen die Vorgabe. Ein Exit-Code von 0 belegt nur, dass das Skript durchlief; ein stillschweigend abgelehnter Anhang fällt erst an dieser Zählung auf.Gemessen ist der Weg für Outlook für Mac. Wo er nicht trägt — Windows, Linux, Apple Mail, fehlende Automations-Berechtigung —, wird die
.emlübergeben wie bisher, mit einer Meldung und unverändertem Exit-Code.FALZMARKE_ENTWURF=nieschaltet nur den Entwurf ab und lässt die Dateiübergabe stehen.Eine Grenze, die dazugehört und nicht messbar ist: Das Mailprogramm setzt seine eigene Konto-Signatur in den Entwurf. Trägt das Profil eine, steht sie zweimal darin. Der Befehl sagt das beim Anlegen — verhindern kann er es nicht, es geschieht nach seinem letzten Handgriff. (#263)
Behoben
-
Die Nachricht steht linksbündig und wird nicht mehr in 600 px gequetscht. Der Umschlag trug
align="center"bei fester Breite — ein Newsletter-Idiom, das nie begründet wurde. Sichtbar wurde das am 08.09.2026 in Outlook für Mac: Die Nachricht saß mittig im Fenster, während die Signatur, die das Mailprogramm darunter anfügt, am linken Rand begann, und eine vierspaltige Rechnungstabelle wurde so weit in den Deckel gepresst, dass die Kopfzelle „Datum" mitten im Wort brach und Beträge zwischen Zahl und Währung. Das Fenster war dabei mehr als doppelt so breit wie die Spalte.Die Grenze ist nicht verschwunden, sie ist umgezogen:
max-width: 640pxsitzt jetzt an Absätzen und Listen, deren Zeilen sonst zu lang zum Lesen würden. Tabellen tragen sie nicht — eine Tabelle ist so breit, wie ihre Spalten es verlangen. Rechtsbündige Zellen brechen zusätzlich nicht mehr zwischen Zahl und Einheit; das ist eine Anweisung an die Darstellung und ausdrücklich keine Ersetzung im Text, denn das geschützte Leerzeichen vor „EUR" steht auf einer Einzelquelle und darf nach der Quellenlage nicht automatisch gesetzt werden.Dabei fiel die Prüfung auf, die das hätte melden sollen: „Breite begrenzt" suchte irgendein
max-widthim Dokument und konnte an der entscheidenden Stelle nie rot werden — sie war erfüllt, gerade weil der Deckel am Umschlag saß. An ihrer Stelle stehen zwei Prüfungen, die es können: „Lesebreite am Fließtext" und „Layouttabellen ohne Breitendeckel", jede mit ihrer eigenen Sabotage. (#264) -
previewprüft die Eingabe jetzt vorweg — und schreibt bei einem Fehler kein Bild. Es war der einzige Befehl, der setzte, ohne zu prüfen:render,emailundserierufen die Vorprüfung seit jeher auf,befehl_previewnicht. Ein Brief mit einem unbekannten Frontmatter-Feld endete unterrendermit Code 1 und unterpreviewmit einem fertigen PNG.Das Bild sieht aus wie das Ergebnis. Wer es weitergibt, gibt einen Brief weiter, dessen Ablehnungsgrund darin nicht zu sehen ist — Regel 0 („kein PDF ohne grünen
check") hatte damit eine Tür, die niemand für eine hielt.previewübernimmt jetzt denselben Block wierender: Vorprüfung, bei einem Fehler Code 1 und kein Bild, Warnungen weiterhin nur gedruckt.Nachgemessen wird weiterhin nichts, und das bleibt so: Es entsteht kein PDF, also gibt es keine Geometrie zu messen. Eine Vorschau ist ein Blick, kein Beleg — nur stand das bis hierher nirgends. Der Wechsel steht unter „Behoben", betrifft aber ein Verhalten, auf das sich jemand außerhalb des Repos verlassen haben könnte: Wer
previewbisher auf einem unfertigen Entwurf laufen ließ, bekommt jetzt den Befund statt eines Bildes. (#267)
Infrastruktur
-
Die CI meldet einen deutschen Schließsatz, den GitHub nicht liest. „Schließt #261" im PR-Rumpf sieht aus wie eine Zusage und ist keine: GitHub wertet beim Merge ausschließlich englische Keywords aus. Gemessen an PR #262 — der Rumpf trug den Satz, nach dem Squash-Merge stand das Issue weiter offen und musste von Hand geschlossen werden. Aufgefallen ist es nur, weil jemand hinterher nachgesehen hat; das ist der teure Teil.
scripts/closing_keyword.pyprüft den Rumpf je Nummer, nicht als Menge: Ein englisches Keyword auf einen anderen Vorgang deckt den deutschen Satz nicht. Sätze in Auszügen zählen nicht mit — ein Prüfer, der an seiner eigenen Beschreibung anschlägt, ist keiner. Der neue Job „Closing-Keyword" inci.ymlruft ihn auf; soll ein Vorgang bewusst offen bleiben, gibt ein Maintainer dem Pull Request das Labelohne-autoschluss.Die Meldung bleibt dabei unter Windows lesbar: Dort schreibt Python in cp1252, und die typografischen Anführungszeichen darin beendeten den ersten Lauf mit einem UnicodeEncodeError — der Aufrufer bekam gar nichts, obwohl der Befund richtig war. Dieselbe Vorkehrung wie in
falzmarke/cli.pyseit dem 25.08.2026. (scripts/changelog_pflicht.pydruckt dieselben Zeichen und hat sie noch nicht; dort fällt es nur deshalb nicht auf, weil der Job ausschließlich auf ubuntu läuft.)Wirksam als Pflicht-Check wird er, sobald ein Maintainer einmal
bash scripts/repo-einstellungen.shfährt —scripts/pflicht_checks.pyliest den Job ausci.ymlund trägt ihn dort ein. Bis dahin läuft er sichtbar, blockiert aber nicht. (#268)
Davor liegen 25 weitere Versionen — der vollständige Verlauf steht in CHANGELOG.md.
Lizenz
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- Download URL: falzmarke-0.9.7.tar.gz
- Upload date:
- Size: 1.2 MB
- Tags: Source
- Uploaded using Trusted Publishing? Yes
- Uploaded via:
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|
Provenance
The following attestation bundles were made for falzmarke-0.9.7.tar.gz:
Publisher:
release.yml on blitzsicht/falzmarke
-
Statement:
-
Statement type:
https://in-toto.io/Statement/v1 -
Predicate type:
https://docs.pypi.org/attestations/publish/v1 -
Subject name:
falzmarke-0.9.7.tar.gz -
Subject digest:
f75abfbba51c67e66e0f07df82c743d0408b34b5e33f4b70d40aaf1618b62328 - Sigstore transparency entry: 2761523830
- Sigstore integration time:
-
Permalink:
blitzsicht/falzmarke@771d3839ea36966a0d2b946f1e1f4ac7f5bd3340 -
Branch / Tag:
refs/tags/v0.9.7 - Owner: https://github.com/blitzsicht
-
Access:
public
-
Token Issuer:
https://token.actions.githubusercontent.com -
Runner Environment:
github-hosted -
Publication workflow:
release.yml@771d3839ea36966a0d2b946f1e1f4ac7f5bd3340 -
Trigger Event:
push
-
Statement type:
File details
Details for the file falzmarke-0.9.7-py3-none-any.whl.
File metadata
- Download URL: falzmarke-0.9.7-py3-none-any.whl
- Upload date:
- Size: 910.1 kB
- Tags: Python 3
- Uploaded using Trusted Publishing? Yes
- Uploaded via:
twine/7.0.0 CPython/3.13.14
File hashes
| Algorithm | Hash digest | |
|---|---|---|
| SHA256 |
63334c22ba70d54ab98671e712756aec0c558111af9bc7529146e95b51310161
|
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| MD5 |
ea3548dba4153dd565bb6af35261df5a
|
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| BLAKE2b-256 |
4b996b932ab88f639fd04a92257570bd43fb5221597e5c33abf6bf943273d0d2
|
Provenance
The following attestation bundles were made for falzmarke-0.9.7-py3-none-any.whl:
Publisher:
release.yml on blitzsicht/falzmarke
-
Statement:
-
Statement type:
https://in-toto.io/Statement/v1 -
Predicate type:
https://docs.pypi.org/attestations/publish/v1 -
Subject name:
falzmarke-0.9.7-py3-none-any.whl -
Subject digest:
63334c22ba70d54ab98671e712756aec0c558111af9bc7529146e95b51310161 - Sigstore transparency entry: 2761523897
- Sigstore integration time:
-
Permalink:
blitzsicht/falzmarke@771d3839ea36966a0d2b946f1e1f4ac7f5bd3340 -
Branch / Tag:
refs/tags/v0.9.7 - Owner: https://github.com/blitzsicht
-
Access:
public
-
Token Issuer:
https://token.actions.githubusercontent.com -
Runner Environment:
github-hosted -
Publication workflow:
release.yml@771d3839ea36966a0d2b946f1e1f4ac7f5bd3340 -
Trigger Event:
push
-
Statement type: